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Mit dem Fahrrad durch Rheinland-Pfalz und das Saarland



In 5 Tagen entlang von Rhein, Nahe, Saar, Mosel, Kyll und Lieser

Montags um 10 Uhr erfolgte der Start auf bekannten Wegen von Bingen am Rhein, entlang der Nahe über Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Sobernheim nach Kirn. Etwa 10 km hinter Kirn ging es dann in Fischbach Richtung Herrstein in den Hunsrück. Eine Besichtigung des historischen Ortskerns mit dem Uhrturm und dem Hankelbrunnen lohnt sich hier wirklich.

Ab Niederhosenbach ging es morgens wieder nach Herrstein, in Richtung Hermeskeil durch den Hochwald entlang des Radweges „Naturpark Saar-Hunsrück“. Natürlich musste ein Abstecher auf den Erbeskopf, den höchsten Punkt in RLP mit seinen 818 Höhenmetern, sein. Leider waren hier oben an diesem Tag nur 14 Grad Celsius. Danach eine längere Abfahrt durch den Wald ins Saarland bis in die Nähe von Züsch und Richtung Primstalsperre bei Nonnweiler.

Mittwochs ging die Fahrt von Nonnweiler über Wadern, Merzig und Mettlach nach Saarburg. Es wurden an diesem Tag mit Merzig der südlichste und mit der Saarschleife bei Orscholz der westlichste Punkt der Tour erreicht. Kurz vor der Saarschleife bei Dreisbach besteht der Saarradweg aus vielen längeren Schotterstücken. Vom Villeroy & Boch-Werk in Mettlach bis nach Saarburg schien an diesem Tag die Sonne. Saarburg liegt wieder in RLP und ist ein sehr schönes Städtchen mit einem belebten Marktplatz, einem Wasserfall mitten im Ort und wirklich französischem Flair.

Am nächsten Tag ging es dann von Saarburg bis nach Gerolstein über Konz mit der Saarmündung, nach Trier und hier direkt ins kalte und schattige, aber sehr idyllische  Kylltal. Ab Daufenbach gab es einen Umweg über Orenhofen, dem Geburtsort meiner Mutter. Nach weiteren 5 km, in Speicher, fing es erstmals an zu regnen. Zwischen Hüttingen und Bitburg-Erdorf gibt es viele kleine, aber steile Anstiege und immer wieder Unterbrechungen wegen Regen. Kurz nach 17 Uhr in Gerolstein waren es nur noch 14 Grad. Das letzte Stück ging es leider wegen des Regens nur noch mit den Schienenbus weiter.

Am Freitag Morgen um 7 Uhr in Gerolstein regnete es schon wieder. Nach einem kleinen Umweg zur Helenenquelle ging es weiter zur Touristinfo. Hier kleidete ich mich mit einem Trikot vom Team Gerolsteiner ein. Über Pelm und Essingen-Hohenfels, dem nördlichsten Punkt der Tour führte der Weg zu den Dauner Maaren. Danach ging es auf dem gut ausgebauten Maare-Mosel-Radweg meist bergab und schnell voran. Vor Wittlich geht es durch mehrere Tunnel mit bis zu 560 Metern Länge. In Maring-Noviand hatten wir vor 4 Jahren bei unserer Moseltour schon übernachtet. Doch leider waren die Zimmer in dem Weingut schon belegt. Also weiter über Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Zell und Bullay. Hier wurde, nach über 140 km an diesem Tag, nass, kalt, ohne Unterkunft und ohne Aussicht auf besseres Wetter, die Heimreise mit der Bahn angetreten. Es regnete während der gesamten Rückfahrt und auch in Bingen selbst noch weiter.

Nach 460 Kilometern und über 22 Stunden im Fahrradsattel wurde die Heimat wieder erreicht.

Vielen Dank nochmals an die netten Vermieter die man während dieser Fahrt kennen lernte.

Hilmar Wilhelm
 
Hankelbrunnen Hankelbrunnen in Herrstein

Wehrgang Wehrgang zum Uhrturm in Herrstein

Erbeskopf Aussicht vom Erbeskopf

Kirche Zuesch Kirche in Züsch

Weitere Moseltipps finden Sie in der Rubrik Mein Moseltipp.
Dort können Sie auch selbst einen Moseltipp geben.




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