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Freundeskreis Synagoge Zell e.V.


Der Freundeskreis Synagoge Zell eV hat sich zur Aufgabe gestellt, das ehemalige Synagogengebäude neben dem Schloss herrichten zu lassen, um es als Begegnugnsstätte kultureller Veranstaltungen und als ständige Ausstellung zur Geschichte der Synagogengemeinde Zell zu nutzen.
Das Gottehaus wurde 1849 von der jüdischen Gemeinde erworben und von dieser bis 1938 genutzt. Mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung und der Verwüstung der Synagoge durch die SA 1938 erlosch das Leben der jüdischen Gemeinde in Zell.

Damit das Dasein und Wirken unserer moselländischen Mitbürger und Mitbürgerinnen mosaischen Glaubens nicht in Vergessenheit gerät, sehen wir es als unsere Aufgabe, der Stadt Zell ein Denkmal gegen das Vergessen anzubieten. Dies ist heute besonders wichtig, da sich in unserem Land wieder Kräfte breitmachen, die andere Kulturen, Religionen Rassen und damit menschliche Grundrechte unserer Verfassung missachten und bekämpfen.

Kontakte: Franz Piacenza, Bergstraße 96, 56859 Bullay, Tel. 06542/21304






Direkt neben dem schön renovierten Hotel Schloß Zell
liegt die ehemalige Synagoge. Der feine rote Rahmen
zeigt die Lage des Gebetsraumes.


Auf der Rückseite des Schloß-Komplexes (in der Jacobstraße) ist die kleine Eingangstür zur Synagoge erhalten.






Blick von der Empore in den 1938 zerstörten Innenraum. Damals zertrümmerten SA-Leute aus Traben-Trarbach das gesamte Mobiliar und stahlen die Wertgegenstände.

An der Wand die Gedenktafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Zeller Juden.

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