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Der kleine Weinort, wohl schon in keltischer Zeit begründet, liegt besonders schön in einer Moselschleife mit Blick auf die dunklen, steilen Waldberge der "Mehringer Schweiz" auf der anderen Seite. Schon Ausonius hat vor 1600 Jahren darauf hingewiesen.
Die links der Mosel laufende Bundesstraße 53 umgeht den alten, ruhigen Ortskern und trennt ihn vom Moselufer-Bereich mit den Gebäuden der Wein-Erzeugergemeinschaft, dem großen Campingplatz und der Marina, dem Sportboothafen mit zwei Hafenbecken, Weerftgelände und Winterlagerhalle.
Eine Besonderheit in Pölich bilden die Reste einer römischen Tunnel-Wasserleitung, die teilweise noch heute begehbar sind. Während Aquädukte in römischer Zeit bei uns verbreitet waren, ist
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die Erhaltung eines "Qanats" eine Rarität. Qanat das Wort kommt aus dem Arabischen nennt man Wasserleitungsstollen, die durch senkrechte Schächte erstellt und gewartet werden. Die eigentliche Wasserleitung mit geringem Gefälle verbindet die Schächte. Quanate gab es schon vor 4000 Jahren in den Trockengebieten Persiens. Die Technik verbreitete sich u.a. in römischer Zeit in den Mittelmeerraum und unter den Arabern nach Nordafrika. Oberhalb von Pölich finden sich die Reste einer solchen Anlage aus römischer Zeit, die durch Schautafeln schön erklärt wird. Die Wasserleitung ist noch heute Teil der kommunalen Wasserversorgung.
Oben auf dem Plateau oberhalb der Kapelle liegt im Wald eine "Finnenbahn" für Jogger und Läufer.
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