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Saarburg

 

Stadt Saarburg, Kreis Trier-Saarburg
6826 Einwohner, 2036 ha, davon 60 ha Weinbau und 550 ha Wald
 

 

 

saarburg

 

 

Unterhalb des Burgberges der alten Festung Saarburg liegt die idyllische Kleinstadt über und an der Saar. Weinberge und Wälder umgeben Saarburg, der Leukbach durchfließt es und schuf mit seiner Wasserkraft eine der Voraussetzungen für die frühe Blüte des Gemeinwesens.
Zu Saarburg gehören die Ortsteile Beurig, Kahren, Niederleuken und Krutweiler.

Das Gebiet war wohl schon in keltischer Zeit und danach unter den Römern besiedelt, urkundlich belegt ist die Stadt seit 964. Damals ließ Graf Siegfried von Luxemburg auf dem Inselberg, den er vom Trierer Erzbischof Heinrich gekauft hatte, eine große Höhenburg errichten, die Festung Saarburg. Der Ort zu ihren Füssen entwickelte sich zu einem lebendigen Marktflecken, dem schon 1291 - zusammen mit den anderen "Aufsteigern" der Region: Bernkastel, Wittlich und Welschbillig - die Stadtrechte verliehen wurden. Außer Welschbillig sind sie bis heute Städte geblieben, und bis zur Gebietsreform in den sechziger Jahren waren alle drei sogar Hauptstädte eines Kreises.

Schifffahrt, Flößerei und Fischerei, aber auch der Weinbau spielten in frühen Zeiten für die Wirtschaft der Stadt die Hauptrolle. Später kamen Gerbereien und Webereien hinzu und bildeten die Grundlage des Wohlstandes von Saarburg.

Die Burg über der Saar widerstand vielen Eroberungsversuchen, denen sie hier im Grenzgebiet zwischen den deutschen Fürstentümern und Frankreich, aber auch zwischen Luxemburg und Lothringen ausgesetzt war. Sie wurde dann aber während der Raubkriege Ludwig XIV. im 17. Jahrhundert zerstört und steht heute als romantische Ruine über den bewaldeten Hängen des Burgberges. Auch von der Stadtbefestigung haben sich Reste mit Türmen und Toren erhalten.

Ein besonders eindrucksvolles Schauspiel bietet der 20 m hohe Wasserfall des Leukbaches mitten in der Stadt. Zwischen Fachwerkhäusern und Barockbauten rauscht das Wasser zu Tal und treibt unten eine Reihe von Wassermühlen an.
  Was heute in der Industrie meist Elektromotoren leisten - den Antrieb aller möglichen Maschinen - besorgte früher die Wasserkraft, wie es hier anschaulich demonstriert wird. Schon im 13. Jahrhundert war der Leukbach in die Stadt umgeleitet worden, in erster Linie, um bei möglichen Bränden Löschwasser direkt im Ort zu haben. So entstand der Wasserfall, und so wurden bald auch die ersten Wassermühlen gebaut, die seinerzeit die Energie für Mühlen und Handwerksbetriebe lieferte. Heute bilden Wasserfall und Wasserräder eine der schönsten Ansichten der Stadt.

Reizvolle Partien und Winkel hat der alte Kern von Saarburg zu bieten, mit guterhaltenen Bauten aus früheren Jahrhunderten, die zu Entdeckungszügen durch die oft steilen Gassen einladen. Dabei reizen neben den historischen Bauten auch die Fallgitter und technischen Anlagen der Wasserführung des Leukbaches und seiner Mühlen.

Besonders sehenswert ist auch die Saarburger Glockengießerei, die besichtigt werden kann. Seit 1770 ist der renommierte Betrieb in der Stadt ansässig. Seit 2003 ist der Betrieb als Museum erhalten.

Früher spielte die Fischerei in der Saar für die Stadt eine wichtige Rolle, die kleinen Fischerhäuser in der Unterstadt stammen aus jener Zeit. Hoch und mächtig ragt dagegen der dunkle, neugotische Chor der Pfarrkirche St. Laurentius mit mächtigem Schieferdach über die verschachtelten Altstadthäuser. Eine Sesselbahn bringt Spaziergänger ohne mühsamen Aufstieg in die Wälder über der Stadt. Für "Wasserwanderer" hat Saarburg einen Yachthafen, der in der Saison von zahlreichen Sportbooten angelaufen wird.

 

 


 

 

Jährliche Feste:
Saarburger Markttage: erstes Wochenende im Juli
Saarweinfest: erstes Wochenende im September

Weinlagen:
Antoniusbrunnen, Klosterberg, Kupp, Bergschlößchen, Rausch, Schloßberg, Fuchs, Stirn, Laurentiusberg

Informationen:
Saar-Obermosel-Touristik
Graf-Siegfried-Str. 32
D-54439 Saarburg
Tel. 06581/995980, Fax 06581/9959829
E-Mail: info@saar-obermosel.de 

 
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