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Piesport

 

Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron, Landkreis Bernkastel-Wittlich
1898 Einwohner, 2000 ha, davon 500 ha Weinbau und 900 ha Wald
 

 

 

piesport

 

 

Piesport
Hier kreuzte einst ein alter Handelsweg vom Hunsrück in die Eifel auf einer Furt die Mosel. Aus porto pigontio - "Pigontios Furt" entwickelte sich der Name Piesport. Heute führen sogar zwei Brücken über den Fluss und verbinden die Gemeindeteile beider Moselseiten, denn zu Piesport als Gesamtgemeinde gehören auch Niederemmel, Müstert und Reinsport.

Der namensgebende Ortsteil Piesport liegt reizvoll direkt unter den steilen Südhängen der Weinberge. Neben der Pfarrkirche sind eine Reihe von alten Weinhöfen sehenswert.

Niederemmel, Müstert und Reinsport sind die unter dem Namen Niederemmel zusammengewachsenen Ortsteile auf der rechten Moselseite, die mit Piesport und Ferres unter dem Namen Piesport als Gemeinde zusammengefasst wurden.

Am sanften Gleithang des Flusses gelegen blicken sie auf den schroffen Felsen der "Moselloreley", an dessen Fuß der Fluss so hart angreift, dass selbst für einen Trampelpfad kein Platz bleibt.
Von Perl bis Koblenz kann zumindest der Wanderer dem Fluss an beiden Ufern folgen. Hier aber geht nichts mehr. Noch zu Anfang dieses Jahrhunderts wurde der romantische Felsen direkt wirtschaftlich genutzt, indem man dort Bleiglanz abbaute.
  Niederemmel hat wie Piesport wohl schon zu Römerzeiten bestanden. Wie oft an der Mosel steht auch hier die Pfarrkirche St. Martin auf römischen Tempelfundamenten. 1950 wurde bei Ausschachtungsarbeiten eines der schon in der Antike seltenen und sehr wertvollen Diatretgläser gefunden. Das doppelschalig filigrane Kunstwerk ist im Landesmuseum Trier zu bewundern.

Vor Ort zu sehen ist der römische Meilenstein, der hier im Jahre 213 unter Kaiser Caracalla errichtet wurde. Jener Kaiser, der eigentlich Bassonius hieß und in Lyon geboren war, erhielt seinen Beinamen nach dem keltischen Kapuzenmantel, den er im römischen Heer einführte.

Von den schönen Wohnhäusern und Winzerhöfen aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert ist vor allem das Gasthaus "Zur Moselloreley" bekannt, das 1767 erbaut wurde.

Ferres, das ebenfalls zur Gesamtgemeinde Piesport gehört, liegt wie ein Stück vergessener Moselvergangenheit unter den Weinbergen am linken Moselufer. Hier endet die Uferstraße und nur ein Weg führt noch weiter den Fluss entlang. Auch das andere Ufer hat keine Straße, sie liegt höher am Hang, so dass Ferres nicht vom Verkehrslärm berührt wird. Nur das Brummen der Frachtschiffe klingt ab und an durch die friedliche Stille am Ufer.

 

 

Ausflug zum Wallfahrtsort Klausen

Piesport um 1830

Alte Bilder von Ferres

 

 

 


 

 

Weinlagen:
Goldtröpfchen, Treppchen, Grafenberg, Falkenberg, Günterslay, Domherr, Gärtchen, Kreuzwingert, Schubertslay
 
Informationen:
Verkehrsbüro Piesport/Minheim
St. Martinsstraße 27
D-54498 Piesport
Tel. 06507/2027
Fax 2026
 
 
 

Piesport.Minheim

 

 


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