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Bauen im Moseltal | |
| Einzelbaukörper 2 |
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Der klar, mit knappem Gesims geformte Giebel, in dessen Fläche die eingeschnittenen Öffnungen deutlich geordnet sind, folgt den historischen Formgesetzen. Da er ein Bau unserer Zeit ist, spricht er hierbei die heutige Formsprache. Der Bau, der zunächst überraschend wirkt, ordnet sich ruhig und ohne Anbiederung in das Baukörpergefüge des Ortes ein. Die formale Verwandtschaft mit den auf dem folgenden Bild gezeigten Giebelhäusern ist frappierend. |
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Bei den einfachen historischen Bauten, wie hier bei dieser Scheune, treten die regional geprägten Charakteristika besonders deutlich hervor. Klarheit und Prägnanz des gebauten Kubus springen ins Auge. Dies entspricht dem, was aktuelles, heutzeitiges Bauen wieder erreichen will. | |
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Ein Beispiel aus unserer Zeit, das das Gestalt-Prinzip der oben gezeigten Scheune mit den Mitteln der heutigen Architektur aufgreift. Das Ergebnis entspricht dem Erscheinungsbild des historischen Baues: ein klares Satteldach überdeckt den einfachen Rechteck-Quader. | |
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