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Bauen im Moseltal | |
| Akzentsetzung im Detail 2 | ||
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Das für die Moselregion typische Fenster war ein
weiß gestrichenes zweiflügliges Holzfenster. Da in früherer Zeit Glasscheiben teuer waren und auch nur in begrenzter Größe zur Verfügung standen, wurde die Glasflächen mit schmalen Sprossen geteilt. Die frühe Fensterform zeigt "vier liegende Quadrate" je Flügel. |
Ein um die vorige Jahrhundertwende eingeführter Fortschritt war der über einem Kämpferholz angeordnete Oberlichtflügel Gewändesteine aus Sandstein oder an der Untermosel aus Basatlava fassen die Fensteröffhung ein. | |
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| Bei einfachen Bauten wurde das Gewände auch aus Eiche gefertigt. Die heutigen Wärmeschutzanforder- ungen lassen sich auch in formal befriedigender Form mit Zweischeibenisolierglas dann erfüllen, wenn durch entsprechende Detailausbildung die Ansichts- flächen der Hölzer schmal gehalten werden (Bild 1). |
Die in formaler Hinsicht schönste Lösung des Wärme- dämmproblems bei Fenstern in historischen Bauten wird bei Verwendung von Verbundflügeln oder Kastenfenstern erreicht. |
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