Der Reise- und Touristik-
führer für die Mosel und
die untere Saar.

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Die untere Saar

 

 

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Die Saar, der größte Nebenfluss der Mosel, entspringt wie diese in den Vogesen. Sie läuft durch Lothringen und das Saarland, bis sie, tief eingeschnitten und in zahlreichen Windungen, die Ausläufer des Hunsrücks durchbricht. Hier formt sie mit steilen Wald- und Felsenhängen romantische Landschaftsbilder, deren berühmtestes die große Saarschleife ist, die vom Aussichtspunkt Cloef bei Orscholz jedes Jahr unzählige Besucher begeistert. Weniger begeistert vom engen Durchbruchstal waren die Binnenschiffer, denn während die obere Saar seit langem mit dem französischen Kanalnetz verbunden war, blieb die Strecke von der Mosel nach Saarbrücken bis vor wenigen Jahren unpassierbar. Erst seit die untere Saar zum Schifffahrtsweg ausgebaut wurde - was nicht ohne Eingriffe in das natürliche Flusssystem möglich war - können die Frachtschiffe von der Mosel aus die saarländische Schwerindustrie erreichen.   Nachdem der Fluss sich durch das enge Durchbruchstal mit dunklen Wäldern und steilen Felspartien hindurchgearbeitet hat, passiert er Mettlach. Ab Serrig umgibt ihn ein völlig anderes Landschaftsbild. Das Tal weitet sich und sonnenwarme Rebenhänge mit freundlichen Winzerdörfern begleiten die Ufer. Der Teil des Flusslaufes ist erreicht, den das Weinbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer mit umfasst.

Charakteristisch für das untere Saartal ist, daß sich neben dem aktuellen Flusstal eine Reihe älterer Flussschlaufen erhalten haben, die Becken bilden, in denen überall an den klimatisch günstigen Hängen Wein angebaut wird. Dennoch ist der Anteil des Saarweins im Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer deutlich geringer als der Anteil der Saar an der Wasserführung der Mosel, der im Sommer praktisch die Hälfte und im Winter immerhin noch ein Drittel beträgt.

 

Die Saarschleife bei Orscholz in google maps 

 


 

 

 

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