Der Reise- und Touristik-
führer für die Mosel und
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Wandern/Laufen


Zum Wandern ist die Mosel ein ideales Terrain. Abwechslungsreiche Touren lassen sich planen: am Fluss entlang oder durch die Weinberge oder auch durch die Wälder auf den Höhen mit schönem Panoramablick. Ein bekannter Wanderweg ist der Moselhöhenweg (mit einem weißen M versehen), der über 224 km zwischen Koblenz und Palzem und auf der Eifelseite rund 165 km von Wasserbillig (luxemburgische Grenze) über Trier wieder bis Koblenz zurück verläuft. Der schon 1910 angelegte Wanderweg verläuft nicht immer parallel zum Flusslauf. Einige Windungen der Mosel werden abgeschnitten und als Ausgleich gibt es schöne Ausblicke in Eifel und Hunsrück. Will man den ganzen Weg abwandern, muss man rund zwei Wochen einkalkulieren. Eine genaue Wegbeschreibung gibt es bei der Moselland-Touristik (Tel. 06531-20 91).
 
2014 wurde der Moselsteig eröffnet. Der 365 Kilometer lange Fernwanderweg folgt dem gesamten Mosellauf, aufgeteilt in 24 Etappen. Der Moselsteig startet in Perl an der Obermosel und endet, wie die Mosel, in Koblenz. Der Moselsteig wurde zum »Deutschlands schönstem Wanderweg 2016« gewählt.

Schöne Wanderungen bieten auch die zahlreichen Lehrpfade: in vielen Orten gibt es Weinlehrpfade (z.B. Reil: über 40 Info-Tafeln, Start am »Fischels Kump« in der Ortsmitte).
In Alf gibt es einen Waldlehrpfad (Rundwanderweg Reil - Burg Arras) und in Enkirch einen Vogellehrpfad (Beginn am Ortsausgang nach Starkenburg (Fernglas wird empfohlen).

Einige Gastgeber bieten spezielle Pauschal-Arrangements für Wanderfreunde an, in denen mehrere Wanderungen mit einem Wanderführer enthalten sind.



Mosel-Camino-Wanderweg

 
 
 
 
 
 
 
Leser-Tipps

Mein Moseltipp (von Hiltrud Wagner-Koch, w.hiltrud@googlemail.com):

Moselsteig-Seitensprung to go
Einen Sonn(en)tag kann man als Paar, als Familie oder als Gruppe nicht schцner verbringen, als auf dem fantastischen Premiumwanderweg „Graf Georg Johannes“ Veldenz.

Wir starteten an der Villa Romana in Veldenz.
Ein heller Sonntagmorgen to go – der edelste und lohnenswerteste Seitensprung, den man/frau überhaupt je unternehmen sollte.
Unsere erste Etappe war das Hinterbachtal und der Veldenzer Hammer. So einen grünen August hatten wir lange nicht mehr.
Vorbei am alten Forsthaus zog es uns hinauf in den Wald, an Bachläufen und Mühlen entlang. Erfrischend rauschig. Naturtreppen, schmale Pfade, steile Anhцhen und wieder runter. Mit uns und über uns die gewaltigen Äste der Bäume. Ein Gefühl von unendlicher Atemluft erfüllte unsere Lungen.
14,3 km ganz ursprüngliche Natur, üppigster Baumbestand ьüber uns und um uns herum, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, blühende Sträucher, kleine bunte Wunderwerke am Weg in Form von Blumen, Farnen und Pilzen und geheimnisvolle Bergwerksstollen. Das imposante Schloss Veldenz mit allen Gebäuden drumherum begleitete uns im Blickwinkel. Leuchtendes Heidekraut in der Kulisse mдchtiger Steinberge der Heidenmauer.
Wildes Wurzelwerk, weiches Moos, murmelndes Bachrauschen- so vielfältige Landschaft – ein Gesundheitsjuwel unserer Moselheimat.
Spürbar, die Natur nährt, umarmt und heilt uns.
Die Beschilderung des Graf-Georg-Johannes-Weges ist perfekt zielführend, präsent die lehrreichen Hinweistafeln mit zahlreichen Hintergrundinfos zum Rittersturz, dem Pionierfelsen, der Josefinenhöhe. Note 1+ als Vorschlag für den Wandertag oder den „Heimatkunde“-Unterricht der Schulklassen.

Blicksurfen mit großer Freude. So viel Bewegung, Kurluft und Spaß für „ohne Geld“.
Wir balancierten geschickt über die Bachläufe und picknickten unsere Hasenbrote an lauschigen Sitzplätzen. Krater in den Felswänden ließen unsere Gedanken zu Fledermäusen hinfliegen. Was für eine mühevolle Arbeit war der Abbau von Bodenschützen zur damaligen Zeit!

Wir entspannten auf komfortablen Wellnessbänken, romantisch oder mit großartigen
Ausblicken in fernere Dцrfer der weiteren Umgebung. Die Schlosskulisse war allgegenwärtig. Wir erinnerten uns an köstliches Räucherforelle-Essen und eine unvergleichliche Maibowle zum Verlieben.

Auf der letzten Etappe unserer abwechslungsreichen fünfstündigen Wanderung trafen wir überraschend auf Rieslino und Rieslinchen, die wir in einem hölzernen Schrankversteck vorfanden. Schlossgeister? Graf-Georg-Johannes und seine Liebste? Nein. Moselländische Lebewesen in flüssiger Form zum Wohlsein. Super.

Rundum alles perfekt und liebenswert erarbeitet, kompetent organisiert und ausgeführt! DANKE für dieses Geschenk allen, die daran mitgewirkt haben und auch weiterhin dafür sorgen. So schön ist unsere Moselheimat. Schauen wir hin...

 
 
Mein Moseltipp (von Georg Mergler, georg.mergler@dgn.de):    
Eine Wanderung die zu jeder Jahreszeit reizt, im Herbst besonders reizvoll ist, da es teilweise durch Laubwälder geht, die jetzt ihre schönste Färbung haben.Von Merl über die Höhen nach Beilstein. An der Kirche in Merl bergwärts steil bergauf zur Höhe laufend, dem markierten und gut ausgeschildertem Weg nach, Richtung Senheim/Beilstein. nach ca 45 min. wird die Höhe erreicht mit der Abzweigung nach Bullay, zu Onkel Toms Hütte und weiter auf gutem Weg geradeaus Richtung Beilstein.
Das Moseltal sieht man links liegen und besonders gut wird der Blick jetzt, wenn die Blätter zu fallen beginnen. Auf der Höhe geht es an Grenderich vorbei, an einer schönen Wegkapelle später auf der Landstraße dann bergab nach Beilstein. Hierfür benötigt man ohne Anstrengung 2 Wanderstunden. Ein Besuch in schön restaurierten Klosterkirche darf nicht ausgelassen werden. Die Pfarrgemeinde betreibt neben der Kirche auch ein Lokal. Für spezielle Fragen ist Pater Julian, der Prior fast immer zu sprechen. Um vier Uhr Nachmittags geht ein Schiff dann wieder Richtung Zell. Dort kommt man um 18.00 Uhr an. Die Wanderung läßt sich auch abändern, indem man vorzeitig von den Hunsrückhöhen nach Senheim absteigt. Dort gibt es das Weinmuseum von Herrn Schlagkamp und den weithin bekannten Schinkenkeller. Die bereits erwähnte Schifffahrtslinie fährt Senheim um 16.30 an. Das war mein Tipp für eine Wanderung im Gebiet der Mittelmosel.

 

Mein Moseltipp (von Peter Latz, Peter.Latz@t-online.de):
Eine Wanderung von Briedel über die "Briedeler Schweiz" nach Zell oder umgekehrt (1,5-2 Stunden reine Wanderzeit). Auf dem Weg sind einige einladende Raststätten und herrliche Ausblicke ins Moseltal. In der "Schweiz" hübsche Felsen.

 

Mein Moseltipp (von Wolfgang S.):
Ein Tag in Alf: morgens eine Wanderung zur Marienburg, nachmittags ins Thermalbad Bad Bertrich.

Ergänzender Tipp: Ein sehr lohnenswerters Ziel ist ein Abstecher von der Marienburg in Richtung Reil. Dort befindet sich ein Aussichtsturm auf dem man einen phantastischen Ausblick auf gleich mehrere Moselschleifen und die Orte Pünderich, Alf, Bullay und Reil hat. Außerdem sind die Burg Arras und die Marienburg zu sehen.

 

Mein Moseltipp (von Reinhard (James) Sczech, pro.rhein-hunsrueck@t-online.de)
Wanderungen in die himmlisch ruhigen Seitentäler von Eifel und Hunsrück, z.B. von Brodenbach in die fantastische Ehrbachklamm.Oder Burgen in das Baybachtal zur Burg Waldeck. Hausmannskost bei Thea auf dem Steffenshof. Zurück an die Mosel fahren leidernur selten Busse!

 

Mein Moseltipp (von Werner Zahn, wzahn@dillingen.baynet.de):
Treis-Karden, Müden, Moselkern: herrliche Wanderwege von den genannten Orten zur Burg Eltz. Mit dem Schiff von diesen Orten aus nach Beilstein und Cochem sehr zu empfehlen.

 

Mein Moseltipp (von Hans Gerber, Hans_Gerber@broagerskole.dk):
Von Traben-Trarbach mit dem Ameisenpfad (Wanderweg) nach Bernkastel-Kues (2 km auf/2 km runter!). In Bernkastel gut Essen. Mit der Moselfahrt zurück nach Traben-Trarbach segeln (wunderschön). In Traben-Trarbach zurück Weine von den Weingütern Emil Franz oder Friedrich Storck oder Franz Josef Ehses oder Gerhard Haußmann oder Jörg Trossen oder Carl Caspari oder Alfred Sausen genießen. Echt Spitze!

Nachtrag: Anstatt den Ameisenweg(nach links) könnte man den direkten Weg nach Bernkastel-Kues nehmen (gerade aus) - nur der Beschildung folgen. Für die guten Wanderer gibt's noch eine dritte Möglichkeit, und zwar über den Taubenhaus den Weg durch die Wingerte. Weitere Auskünfte bei Weingut Sausen im Stattteil Bad Wildstein oder Weingut Emil Franz in der Schottstraße.

Viele Grüße aus Dänemark!

 

Mein Moseltipp (von Pierre Geerinck, vbs.berlare@planetinternet.be):
Schöne Wandertipps:
1. Moselhöhenweg von Enkirch nach Zell mit am Ende sehr schöner Aussicht über den Zeller-Hamm.

2. Wanderung von ungefdähr 12 km: Man kann anfangen in Reil: über die Brücke - durch die Weinberge bis Pünderich - dort die Moselfähre nehmen - steigen bis Marienburg - weiter zum Prinzenkopf (Turm mit Aussicht ringsum) - weiter wandern oben in den Weinbergen über Reil - hinuntergehen bis Reil. Man kann auch anfangen ab Marienburg.

Vele groeten van een "Moezelfanaat" uit Berlare (Vlaanderen Belgik)


Weitere Moseltipps finden Sie in der Rubrik Mein Moseltipp.
Dort können Sie auch selbst einen Moseltipp geben.


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